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Die Bristol Myers Squibb-Stiftung Immunonkologie spendet zwei Beatmungsgeräte an den Bevölkerungsschutz der Johanniter-Unfall-Hilfe in München

München, 13. August 2020 – Bereits Ende März hatte sich der Vorstand der Bristol Myers Squibb-Stiftung Immun-onkologie dafür ausgesprochen, im Kampf gegen das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 aktiv zu werden. „Als gesellschaftsnahe Stiftung sehen wir uns in der Verantwortung, im Rahmen unserer Möglichkeiten schnelle Hilfe zu leisten. Als in München ansässige Stiftung möchten wir vor Ort helfen, die lokale Bevölkerung zu schützen.“, so Dr. Michael May, Vorstandsmitglied der Stiftung.

Anfang April folgte der Beschluss: Mit einer Spende in Höhe von 20.000 Euro ermöglichte die Stiftung der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (JUH) in München die Anschaffung von zwei dringend benötigten Beatmungsgeräten. Die Kosten je Gerät liegen bei 10.000 Euro. „Wir sind dankbar für diese großzügige Unterstützung der Stiftung Immunonkologie, die auf eine schnelle und unkomplizierte Weise einen wichtigen Beitrag dazu leistet, unseren Bevölkerungsschutz in dieser Krise handlungsfähig zu machen.“ betonte Dr. Roland Geisel, Mitglied des Reginalvorstandes der Münchner JUH. Beide Geräte kommen den mobilen Einsatzkräften zugute, wo sie bei Evakuierungen von Altenheimen oder bei der Verlegung von beatmungspflichtigen Patienten eingesetzt werden.

Vorstandsmitglied Prof. Dr. Katja Weisel dankt an dieser Stelle der JUH für die enge Zusammenarbeit: „Das sind die Botschaften, die wir alle in diesen Tagen brauchen, um mit aller Kraft bei denen zu sein, die gegen Covid-19 kämpfen und selbst auch alles dazu zu tun, was wir können und gleichzeitig unsere Kraft auch noch für unser Fachgebiet einsetzen, wissend, dass Krebs keine Pause einlegt.“ Neben älteren Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen werden auch Krebspatienten zur Risikogruppe gezählt. Als Stiftung, die sich für die Verbesserung der Lebensqualität von Krebspatienten einsetzt und in Deutschland tätig ist, Projekte Dritter fördert und eigene Maßnahmen gestaltet, denken wir in dieser Zeit besonders an die Betroffenen und ihre Familien.

Als Ordenswerk des Johanniterordens ist die JUH ein evangelisches Hilfswerk, dessen katholische Schwester-organisation der Malteser Hilfsdienst darstellt. Sie engagiert sich in unterschiedlichen sozialen und caritativen Bereichen. Die JUH teilt sich in Deutschland in Regionalverbände auf und zählt über 40.000 ehrenamtliche sowie knapp 23.000 hauptamtliche Mitglieder. Marin Swoboda, Mitglied des Münchner Regionalvorstandes erklärt: „Es sind die ehrenamtlichen Helfer, die den Bevölkerungsschutz ausmachen. Unser Schwerpunkt liegt hier vor allem in der medizinischen und psychischen Betreuung der Betroffenen durch Ärzte, Rettungsdienstpersonal und Mitarbeiter mit Erfahrungen in der Krisenintervention.“