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› Forschungsförderpreis 2021

Initiative „Avatar“ der Bristol Myers Squibb-Stiftung Immunonkologie

Der Neue wird nach Emre Can benannt

Bristol Myers Squibb-Stiftung Immunonkologie spendet einen Avatar für die Kinderonkologie im Klinikum an den Verein für krebskranke Kinder Kassel

Kassel. Sie tragen individuelle Namen: „Heidi“ und „Ronny“ zum Beispiel. In dieser Woche haben sie einen neuen „Kollegen“ bekommen. Er wird „Emre“ heißen. Insgesamt gibt es jetzt fünf Avatare, die in der Klinik für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie, Psychosomatik und Systemerkrankungen am Klinikum Kassel im Einsatz sind. Der neue kleine Roboter wurde am Montag, 11. Oktober, von der Geschäftsführerin der in München ansässigen Bristol Myers Squibb-Stiftung Immunonkologie Viola von Elsner an Klinikdirektorin Prof. Dr. Michaela Nathrath sowie Claudia Röllke und Dr. Stefan Degenhardt vom Vorstandsteam des Vereins für krebskranke Kinder Kassel e.V. übergeben.

Avatare sind Telepräsenzroboter. Sie ermöglichen an Krebs erkrankten Kindern und Jugendlichen mittels einer App auf dem Tablet die Teilnahme am Schulunterricht, während sie in der Klinik sind. Das Projekt fördert soziale Teilhabe junger Menschen und Wissensvermittlung mithilfe von Digitalisierung. Die Initiative der Stiftung wird von Fußball-Nationalspieler Emre Can als Avatar-Botschafter unterstützt. Daher ist er auch Namenspate für diesen Avatar und hat die Übergabe mit einer Videobotschaft begleitet.

„Wir setzen seit über einem Jahr einen Avatar in unserer Klinik ein. Die Technik ist eine großartige Hilfestellung für unsere Patientinnen und Patienten, mit ihren Klassen gemeinsam zu lernen und im Kontakt zu bleiben. Mit dem von der Bristol Myers Squibb-Stiftung Immunonkologie gespendeten Avatar haben wir mehr Flexibilität, um allen jungen Erkrankten, die die Technik nutzen möchten, auch die Möglichkeit dazu zu geben“, sagte Prof. Dr. Michaela Nathrath, Direktorin der Klinik für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie, Psychosomatik und Systemerkrankungen am Klinikum Kassel.

Ziel der Stiftung aus München ist zur Verbesserung der Lebenserwartung und der Lebensqualität von Krebspatientinnen und -patienten beizutragen. Seit ihrer Gründung 2016 ist die gemeinnützige Stiftung deutschlandweit aktiv, fördert Projekte Dritter, initiiert aber auch eigene operative Maßnahmen wie die Initiative „Avatar“, die im Mai diesen Jahres mit der ersten Spende eines Avatars in Münster ihren Anfang gefunden hat. Weitere Spenden folgten und folgen. „Als ich den Spendenaufruf des Vereins für krebskranke Kinder Kassel e.V. in der Lokalzeitung gelesen habe, war sofort klar, dass wir als Stiftung hier unmittelbar aktiv werden. Ich bin stolz zu sehen, dass auch in meiner Heimat Nordhessen dieser kleine digitale Freund so Großes bei den jungen Krebspatientinnen und -patienten bewirkt.“, so Geschäftsführerin Viola von Elsner, deren Heimatstadt Wolfhagen zum Landkreis Kassel gehört.

Spendenübergabe der Bristol Myers Squibb-Stiftung Immunonkologie an den Verein für krebskranke Kinder Kassel

Die 15-jährige Konstanze ist Schülerin der 11. Klasse und Patientin im Klinikum Kassel. Sie nutzt ihren Avatar namens „Bobby“ bereits seit längerem. „Was für mich wichtig ist: Du hast die Routine im Alltag. Ich stehe morgens auf und mache den Schultag mit“, sagte sie. Ihre Klasse habe den Avatar sofort akzeptiert und die Lehrer hätten sich in der Corona-Pandemie auch stärker auf das Lernen von zu Hause aus eingestellt, berichtete sie.

Die Avatare, die in der Kinderklinik des Klinikum Kassel eingesetzt werden, gehören dem Verein für krebskranke Kinder Kassel e.V.. Die Vereinsvorsitzende Claudia Röllke und Dr. Stefan Degenhardt vom Vorstandsteam freuten sich sehr über den Zuwachs ihrer Avatar-Familie: „Es ist großartig, dass wir einen weiteren Avatar anbieten können. Dieser kleine Roboter ermöglicht den Kindern selbstbestimmt am Schulunterricht teilzunehmen und somit sozial integriert zu bleiben. Wir haben das Gefühl, dass der Avatar vor allem bei den jugendlichen Patientinnen und Patienten eine große Motivation hervorruft, trotz des steinigen Therapieweges einigermaßen am Ball zu bleiben. Wir freuen uns riesig, und bedanken uns bei der Bristol Myers Squibb-Stiftung Immunonkologie von ganzem Herzen.“

Die Gesundheit Nordhessen Holding AG (GNH) ist ein regionaler Gesundheitskonzern, der in Nordhessen ein breites medizinisches Leistungsspektrum von der Grundversorgung bis zur Spitzenmedizin bietet.  Mit der Bündelung seiner Kompetenzen kann das Unternehmen eine hochwertige medizinische Versorgung und Pflege garantieren. Mittelpunkt der GNH ist das Klinikum Kassel als Maximalversorger und größtes kommunales Krankenhaus Hessens, im Umland stellt das Krankenhaus Bad Arolsen eine wohnortnahe Versorgung sicher. Dazu kommen mehrere Einrichtungen der ambulanten medizinischen Versorgung und Rehabilitation. Die Krankenhäuser der GNH versorgen jährlich an die 57.000 stationäre Patientinnen und Patienten. Mit über 4.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und über 440 Ausbildungsplätzen gehört die GNH zu den größten Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben der Region. In Kooperation mit der University of Southampton bietet die Kassel School of Medicine (KSM) ein bilinguales Medizinstudium für jährlich rund 30 Studierende an.

 

Medienkontakt:
Bristol Myers Squibb-Stiftung Immunonkologie
Viola von Elsner
c/o Bristol Myers Squibb GmbH & Co. KGaA
Arnulfstraße 29, 80636 München
T: 089 – 121 42 433
E: viola.elsner@stiftung-io.org