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› Forschungsförderpreis 2021

Thoraxklinik Heidelberg erhält zum zweiten Mal knapp 200.000 Euro als Fördersumme für die Entwicklung von standardisierten Entscheidungshilfen

München/Heidelberg, 09. April 2021 – Für Patientinnen und Patienten mit der Diagnose eines metastasierten Lungenkarzinoms stehen oft viele Entscheidungen an, für die sie größtmögliche Unterstützung benötigen. Ein Team der Thoraxklinik Heidelberg hat genau für diese Lebensphase standardisierte Entscheidunghilfen entwickelt, die Patientinnen und Patienten bei drängenden medizinischen und psychosozialen Fragen helfen können.

Lungenkrebs gehört zu den häufigsten bösartigen Erkrankungen“, sagt Oberarzt Matthias Villalobos, der zum Heidelberger Team gehört. „In ungefähr der Hälfte der Fälle wird die Krankheit erst diagnostiziert, wenn sie bereits gestreut hat. Dann ist eine Heilung kaum möglich und die existentielle Belastung sehr hoch.“ In solchen Krisensituationen steht den Patientinnen, Patienten und ihren Angehörigen an der Thoraxklinik Heidelberg ein interprofessionelles Team aus speziell geschulten Ärztinnen, Ärzten und Pflegefachkräften zur Seite. Unterstützt wird dieses Arbeit mit Hilfe der entwickelten Entscheidungshilfen.

Die Stiftung stellt nun weitere Mittel in Höhe von 180.200 Euro bereit: In den kommenden zwei Jahren soll die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der entwickelten Entscheidungshilfen im Rahmen einer randomisierten, kontrollierten Studie evaluiert werden. Das Projekt wird als HELP 2 beschrieben.

l.o.: Laura Unsöld, Nicole Deis, l.u.: Dr. Matthias Villalobos, Anja Siegle

Mit den Heidelberger Entscheidungshilfen wird eine Lücke geschlossen, da bislang keine standardisierten Entscheidungshilfen für diese Patientengruppe existieren. Im Ergebnis von HELP 2 werden Daten vorliegen, mit deren Hilfe ein Roll-out in weiteren Kliniken und damit verbunden eine multizentrische Untersuchung inklusive gesundheitsökonomischer Analyse geplant werden kann.

Die Pressemitteilung von 2019 finden Sie hier:

 

 

 

 

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