Vorstand und Kuratorium

Gremien

Die Stiftung Immunonkologie hat zwei satzungsgemäße Gremien: den Vorstand und das Kuratorium.

Vorstand

Der Vorstand besteht aus drei Personen, die medizinisch und wissenschaftlich im Bereich der Immunonkologie tätig sind und laut Satzung „die laufenden Entscheidungen zur Verwirklichung der Stiftungszwecke treffen“.

Dirk Jäger, Heidelberg

Ich engagiere mich im Vorstand der Stiftung, weil ich dabei helfen möchte, innovative Projekte umzusetzen.

https://www.nct-heidelberg.de/das-nct/organisation/direktorium/prof-dr-dirk-jaeger.html

Professor Dr. med. Dirk Jäger leitet seit 2005 die Abteilung Medizinische Onkologie im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und verantwortet den gesamten klinischen Bereich im NCT.

Dr. Dirk Jäger

Michael May, München

Ich engagiere mich für die Stiftung, weil ich großen Bedarf sehe, die Lebensqualität der Patienten bei onkologischen Erkrankungen zu verbessern, und weil ich zu einem besseren Verständnis neuer Therapiekonzepte in unserer Gesellschaft beitragen möchte.

Dr. Michael May ist Medical Director für Bristol-Myers Squibb in Deutschland. Als Mitglied der Geschäftsführung leitet er die lokale Medical Affairs Abteilung. Michael May arbeitet seit 1997 in unterschiedlichen Funktionen in der pharmazeutischen Industrie, seit 2006 ist er bei Bristol-Myers Squibb. Promoviert hat der Biologe im Bereich Tumorimmunologie in Erlangen, er war im Anschluss als Post-doc in der Grundlagenforschung für weitere vier Jahre in Straßburg am Institut de Génétique et de Biologie Moléculaire et Cellulaire und in Köln tätig.

Michael May

Katja Weisel, Tübingen

Ich engagiere mich für die Stiftung, weil wir gemeinsam auf möglichst vielen Ebenen alle Anstrengungen unternehmen müssen, um die neuen Erkenntnisse und Möglichkeiten in der Behandlung von Krebserkrankungen direkt für unsere Patienten in eine Verbesserung von Lebenszeit und Lebensqualität umzusetzen.

Professor Dr. med. Katja Weisel ist Oberärztin an der Universitätsklinik Tübingen. Dort leitet sie die hämatologisch-onkologische Ambulanz und das Myelomzentrum. Ihre medizinische Ausbildung hat sie in Ulm, Tübingen und den USA absolviert. Sie ist gewähltes Mitglied des Beirats der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und medizinische Onkologie (DGHO), leitet nationale und internationale Studien zum Multiplen Myelom und ist Mitglied der „International Myeloma Working Group“.

Katja Weisel

Kuratorium

Das Kuratorium unterstützt den Vorstand und entscheidet im Rahmen der Förderleitlinien über die Projekte der Stiftung. Dem Kuratorium gehören an:

Wolfgang Bosbach, Berg. Gladbach

Ich engagiere mich für die Stiftung, weil mir das ein Herzensanliegen ist. Nicht nur aus persönlicher Betroffenheit, sondern auch und gerade aus vielen Begnungen und Gesprächen mit Patientinnen und Patienten und ihren Angehörigen.

Wolfgang Bosbach ist Einzelhandelskaufmann und Rechtsanwalt. Als MdB vertrat der CDU-Politiker von 1994 bis 2017 den Rheinisch-Bergischen Kreis im Deutschen Bundestag.

Wolfgang Bosbach

Carsten Bokemeyer, Hamburg

Ich engagiere mich für die Stiftung, weil es mein Ziel ist, dass zukünftig immer mehr Patienten von Krebs ganz geheilt werden können oder mit dieser schweren Erkrankung möglichst lange und mit guter Lebensqualität leben können. Dazu bedarf es der Unterstützung von Projekten über alle Bereiche: Prävention, Früherkennung, Optimierung der Therapie, Verbesserung der Nachsorge sowie Vermeidung der Langzeitfolgen.

Professor. Dr. med. Carsten Bokemeyer ist seit 2004 Direktor der Klinik für Onkologie, Hämatologie, Knochenmarktransplantation mit der Abteilung für Pneumologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Nach dem Studium in Hannover mit Forschungsaufenthalten in Paris und New York hat er seine wissenschaftliche und klinische Laufbahn in Hannover und Universität Tübingen absolviert. Aktuelle Schwerpunkte seiner Arbeit betreffen die zielgerichtete Therapie bei Patienten mit gastrointestinalen und urogenitalen Malignomen. Carsten Bokemeyer ist seit 2016 Direktor des Hubertus-Wald-Tumorzentrums am UKE. Ebenfalls seit 2016 ist er Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und medizinische Onkologie (DGHO). 2014 erhielt er als erster deutscher Wissenschaftler den ESMO Award der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie.

Professor. Dr. med.Carsten Bokemeyer

Cornelia Holsten, Bremen

„Ich engagiere mich für die Stiftung, weil die Verbesserung der Lebensqualität unter einer Krebserkrankung lange Zeit ein Tabuthema war. Das möchte ich ändern und Betroffenen Mut machen. Denn Mut und Lebensfreude sind die besten Verbündeten im Kampf gegen den Krebs.“

Cornelia Holsten ist seit 2009 Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt und seit 2018 Vorsitzende der  Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) und der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK). Als Vorstandsmitglied gehört sie dem Institut für Europäisches Medienrecht (EMR) sowie der Bremer Krebsgesellschaft an. Aktuelle Tätigkeitsschwerpunkte von Holsten sind Algorithmen, Künstliche Intelligenz, Influencer-Marketing und Barrierefreiheit in den Medien. Sie ist Lehrbeauftragte zu Mediennutzungstrends und Medienrecht an den Hochschulen Bremen und Bremerhaven. Zuvor war Holsten Richterin am Amts- und ab 2004 am Landgericht Bremen und bis 2003 Rechtsanwältin für Wirtschafts-, Medien- und IT-Recht. Ihr Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie das Referendariat absolvierte Cornelia Holsten in Bremen.

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Michael P. Manns, Hannover

Ich engagiere mich für die Stiftung, weil innovative Krebstherapien zu den größten Herausforderungen der modernen Medizin gehören.

Professor Dr. med. Michael P. Manns ist seit 1991 Direktor der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endo¬krinologie an der Medizinischen Hochschule Hannover und seit 2015 Klinischer Direktor des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung in Braunschweig. Er ist außerdem Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leberstiftung, Sprecher des Sonderforschungsbereichs (SFB) „Optimierung konventio­neller und innovativer Transplantate“, Ko-Sprecher des Transregio SFB „Liver Cancer“ und Pastpräsident der United European Gastroenterology. Zu seinen Hauptforschungsgebieten zählen entzündliche Leberkrankheiten, gastro-intestinale Onkologie – vor allem hepatozelluläres Karzinom – und Transplantationsmedizin.

Michael P. Manns

Dierk Neugebauer, München

Nur über Forschung kann es gelingen, Krebserkrankungen in all ihren Erscheinungsformen zu besiegen. Durch geeignete Maßnahmen, insbesondere Information, Aufklärung und die Förderung von Projekten, welche die Mechanismen der immunologischen Tumorabwehr erforschen, trägt die Stiftung in hohem Maße zur Weiterentwicklung der Immuntherapie bei. Deshalb engagiere ich mich hier.

Dierk Neugebauer ist Mitglied der Geschäftsleitung von Bristol-Myers Squibb in Deutschland und zuständig für den Geschäftsbereich Market Access, Public Affairs, Government Affairs, Key Account Management und Hospital.  Er hat Betriebswirtschaft studiert und war von 1995 bis 2007 Landesgeschäftsführer Bayern für die Barmer Ersatzkasse, bevor er 2007 als Mitglied der Geschäftsleitung zu Fresenius Kabi Deutschland wechselte. Von 2008 bis 2011 war er Geschäftsführer bei Novartis Pharma Deutschland. Seit 2008 hat Dierk Neugebauer einen Lehrauftrag für den Masterstudiengang Gesundheitsmanagement an der Fachhochschule Deggendorf und seit 2010 für den Masterstudiengang Consumer Health Care an der Charité Berlin.

Dierk Neugebauer

Jürgen Osterbrink, Salzburg (Österreich)

Ich engagiere mich für die Stiftung, weil die Zahl der Menschen mit Krebserkrankungen in den nächsten Jahren deutlich steigen wird und pflegewissenschaftliche Kompetenz im Rahmen der multiprofessionellen und interdisziplinären Therapie geboten ist, um den Therapieerfolg zu sichern.

Jürgen Osterbrink ist Universitätsprofessor und seit 2007 Vorstand des Instituts für Pflegewissenschaft und -praxis an der Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg. Von der Grundausbildung Krankenpfleger, schloss er ein Masterstudium der Pflegewissenschaft ab und erlangte einen PhD in Gesundheits- und Pflegewissenschaft. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Versorgungsforschung. Er ist Mitglied mehrerer internationaler Vereinigungen und seit Januar 2016 Leiter des WHO Collaborating Centre for Nursing Research and Education.

www.pmu.ac.at/pflege.html

Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Osterbrink

Han Steutel, München

Um Krebs erfolgreich zu bekämpfen, müssen wir über rein medizinische Fragestellungen hinausdenken. Es geht darum, neue Erkenntnisse in der Patientenversorgung zu gewinnen und auch dadurch das Leben von Krebspatienten zu verbessern. Ich bin davon überzeugt, dass die Stiftung hierbei einen wertvollen Beitrag leisten kann. Dafür engagiere ich mich.

Han Steutel ist Senior Vice President und General Manager Germany bei dem forschenden Pharmaunternehmen Bristol-Myers Squibb. Der studierte Anglist und Jurist begann seine Karriere 1987 in den Niederlanden, bei Bristol-Myers Squibb ist er seit 1999 beschäftigt. Seit 2009 ist Han Steutel im Vorstand des Verbandes der forschenden Pharma-Unternehmen (VFA), seit Juni 2016 als Vorstandsvorsitzender. Im Januar 2017 wurde er in den Vorstand des Bundesverbands der Deutschen Industrie benannt.

Han Steutel