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› Forschungsförderpreis 2021

Mittelverwendung

Geförderte Projekte und Maßnahmen

Hier stellen wir Ihnen in einer Übersicht vor, wie wir die Mittel der Stiftung einsetzen.

 

Köln

 

Querschnittserhebung zur Immuntherapie beim Hodgkin-Lymphom

Die Deutschen Hodgkin Studiengruppe (GHSG) am Universitätsklinikum Köln wird mit ihrer Querschnittserhebung COACH die Wirksamkeit und Verträglichkeit dieser Immuntherapien beim rezidivierten Hodgkin Lymphom ausführlich untersuchen. Das Hodgkin-Lymphom ist ein bösartiger Tumor des Lymphsystems. Bei Patienten mit rezidivierter Erkrankung kommt basierend auf Studienergebnissen von wenigen ausgewählten Patienten seit Kurzem regelhaft eine Immuntherapie mit anti-PD1-Antikörpern zum Einsatz.

Im Fokus der Analyse stehen praxisrelevante Fragestellungen zu Krankheits- und Therapieverlauf bei vorhandenen Komorbiditäten oder zu höherem Lebensalter sowie zur Effektivität und Sicherheit inkl. möglichweise begleitender Therapien.

Die Förderung dieses Projekts in Höhe von 84.750 Euro erfolgt für Jahr. Ergebnisse zu werden Ende 2020 erwartet.

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Hamburg

 

Förderung Rauch-Stopp bei Krebspatienten

Am Universitären Cancer Center Hamburg (UCCH) wird die Prävention von Rauchen seit Jahren vorangetrieben. Bereits im 15. Jahr finden hier „Nichtrauchen ist cool“-Vorlesungen für Schüler statt. Über 100.000 Schüler haben in den letzten 15 Jahren das Programm bereits durchlaufen.

Ein Rauchstopp lohnt sich in jedem Alter und senkt das Krebsrisiko – das belegen bereits zahlreiche Studien. Doch wie sieht es aus, wenn man bereits an Krebs erkrankt ist? Auch hier deuten erste Studienergebnisse an, dass eine Beendigung des Rauchens die Prognose der Krebserkrankung deutlich verbessern kann und eine Krebstherapie zudem besser vertragen wird.

Warum aber hören Patienten trotz der Krebsdiagnose oft nicht auf zu rauchen? Wie kann man Patienten besser aufklären und gleichzeitig zu einem effektiven Rauchstopp motivieren? Um diesen wichtigen Fragen nachzugehen, fördert die BMS Stiftung Immunonkologie die Entwicklung eines Rauch-Stopp-Programmes für Krebspatienten am Universitären Cancer Center Hamburg. Die Unterstützung von 210.000 Euro ist auf insgesamt zwei Jahre bis Ende 2021 angelegt.

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Heidelberg

 

Lebensqualität bei Lungenkrebs

An der Thoraxklinik in Heidelberg entwickelt ein interprofessionelles Team so genannte Entscheidungshilfen. Speziell geschulte Ärztinnen, Ärzte und Pflegefachkräfte unterstützen damit Patientinnen und Patienten, die wegen einer Lungenkrebsdiagnose mit begrenzter Lebenserwartung wichtige Entscheidungen treffen müssen.

Oft wird Lungenkrebs erst diagno­stiziert, wenn er bereits gestreut hat. Dann ist die existentielle Belastung für die Betroffenen und ihre Angehörigen sehr hoch. Ihnen stellen sich viele, meist drängende medizinische und psychosoziale Fragen. Um für genau diese Lebensphase möglichst passende Antworten und Lösungen zu finden, entwickelt die Thoraxklinik standardisierte Entscheidungshilfen. Zum Team um Michael Thomas, den Chefarzt der Abteilung Innere Medizin-Onkologie, gehören Nicole Deis, Corinna Jung, Laura Unsöld und Matthias Villalobos.

Mit Fördermitteln in Höhe von 197.371 Euro für zwei Jahre beginnen die Arbeiten im Herbst 2019. Die Ergebnisse können bundesweit genutzt werden.

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Erlangen

Nebenwirkungen online dokumentieren und zugänglich machen

An der Hautklinik des Universitätsklinikums Erlangen existiert ein Register, das Nebenwirkungen von Immuntherapien dokumentiert. Es soll ab Sommer 2019 mit Stiftungsmitteln in Höhe von zunächst 100.000 Euro bundesweit ausgebaut und online zugänglich werden.

Das Register und seine systematische Auswertung helfen dabei, Krankheitsverläufe besser zu verstehen. Immuntherapien können angepasst und sicherer werden, wodurch sich wiederum die Lebensqualität der Betroffenen verbessern kann.

Federführend ist die Leiterin der Dermato-Onkologie Lucie Heinzerling, die das Register gemeinsam mit der Berliner Charité betreut.

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