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› Forschungsförderpreis 2021

Mittelverwendung

Geförderte Projekte und Maßnahmen

Hier stellen wir Ihnen in einer Übersicht vor, wie wir die Mittel der Stiftung einsetzen.

 

München

Weiterförderung des Registers zur Erfassung Tumor‐Immun‐Therapie Assoziierter Nebenwirkungen ‐ (TITAN) oder Side effect registry immuno‐oncology (SERIO)

Die Bristol Myers Squibb-Stiftung Immunonkologie wird das Projekt SERIO noch ein weiteres Jahr mit einer Fördersumme von 100.000 Euro unterstützen. Das zweite Jahr beginnt ab November 2020. Nachdem die Pilotphase am Universitätsklinikum in Erlangen begonnen hat, wird das Projekt im zweiten Jahr an der Ludwig-Maximilian-Universität (LMU) fortgeführt. Hintergrund ist der Wechsel der Projektverantwortlichen, Frau Professor Dr. med. Lucie Heinzerling. Sie ist wird ab November 2020 an der LMU, Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, tätig.

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Hannover

Prospektive Studie zur Verbesserung der Patientenversorgung bei immunvermittelten Nebenwirkungen

Die an der Medizinischen Hochschule Hannover im Rahmen des Comprehensive Cancer Center Niedersachen formierte immunonkologische Arbeitsgruppe arbeitet an einer prospektiven Studie zur Früherkennung und dem besseren Verständnis von Nebenwirkungen bei einer Immuntherapie.

„Die Früherkennung von immunvermittelten Nebenwirkungen durch das Monitoring zu optimieren und dabei u. a. den Fokus auf neurologische Parameter zu legen, ist ein sinnvoller und innovativer Ansatz, der die Patientenversorgung ohne Zweifel positiv bestimmen wird,“ betont Dr. Michael May, Vorstands-mitglied der Stiftung.

Die Bristol Myers-Squibb-Stiftung Immunonkologie fördert das Projekt mit 142.889 Euro für zwei Jahre – bis Ende 2021.

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Tübingen

 

Personalisiertes Therapiemonitoring bei Schwarzem Hautkrebs

Mit dem Ziel, den Therapieverlauf von Melanompatienten während einer Immuntherapie besser zu überwachen, startet am Universitätsklinikum Tübingen ein neues Forschungsprojekt. Anhand genetischer Informationen aus dem Blut in Kombination mit Bildgebung des Tumors mittels PET/CT soll dies nun untersucht werden und so ein individualisiertes Therapiemonitoring der kombinierten Immuntherapie ermöglicht werden. Gefördert wird das Projekt durch die Bristol Myers Squibb-Stiftung Immunonkologie mit insgesamt 131.020 Euro für zwei Jahre – bis Ende 2022.

Die Stiftung Immunonkologie fördert diesen Forschungsansatz, denn „sollte sich diese Methode in der Studie bewähren, wäre eine wenig invasive Möglichkeit vorhanden, den Patienten in der Phase der Therapiepause eine zusätzliche Sicherheit zu geben und die Kontrolle der Erkrankung besser überwachen zu können. Außerdem könnte es die Sorge, ein etwaiges Rezidiv nicht rechtzeitig zu erkennen, reduzieren und so zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen“ betont Prof. Dirk Jäger, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Immunonkologie und Direktor des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg.

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Köln

 

Querschnittserhebung zur Immuntherapie beim Hodgkin-Lymphom

Die Deutschen Hodgkin Studiengruppe (GHSG) am Universitätsklinikum Köln wird mit ihrer Querschnittserhebung COACH die Wirksamkeit und Verträglichkeit dieser Immuntherapien beim rezidivierten Hodgkin Lymphom ausführlich untersuchen. Das Hodgkin-Lymphom ist ein bösartiger Tumor des Lymphsystems. Bei Patienten mit rezidivierter Erkrankung kommt basierend auf Studienergebnissen von wenigen ausgewählten Patienten seit Kurzem regelhaft eine Immuntherapie mit anti-PD1-Antikörpern zum Einsatz.

Im Fokus der Analyse stehen praxisrelevante Fragestellungen zu Krankheits- und Therapieverlauf bei vorhandenen Komorbiditäten oder zu höherem Lebensalter sowie zur Effektivität und Sicherheit inkl. möglichweise begleitender Therapien.

Die Förderung dieses Projekts in Höhe von 84.750 Euro erfolgt für Jahr. Ergebnisse zu werden Mitte 2021 erwartet.

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Hamburg

 

Förderung Rauch-Stopp bei Krebspatienten

Am Universitären Cancer Center Hamburg (UCCH) wird die Prävention von Rauchen seit Jahren vorangetrieben. Bereits im 15. Jahr finden hier „Nichtrauchen ist cool“-Vorlesungen für Schüler statt. Über 100.000 Schüler haben in den letzten 15 Jahren das Programm bereits durchlaufen.

Ein Rauchstopp lohnt sich in jedem Alter und senkt das Krebsrisiko – das belegen bereits zahlreiche Studien. Doch wie sieht es aus, wenn man bereits an Krebs erkrankt ist? Auch hier deuten erste Studienergebnisse an, dass eine Beendigung des Rauchens die Prognose der Krebserkrankung deutlich verbessern kann und eine Krebstherapie zudem besser vertragen wird.

Warum aber hören Patienten trotz der Krebsdiagnose oft nicht auf zu rauchen? Wie kann man Patienten besser aufklären und gleichzeitig zu einem effektiven Rauchstopp motivieren? Um diesen wichtigen Fragen nachzugehen, fördert die Bristol Myers Squibb- Stiftung Immunonkologie die Entwicklung eines Rauch-Stopp-Programmes für Krebspatienten am Universitären Cancer Center Hamburg. Die Unterstützung von 210.000 Euro ist auf insgesamt zwei Jahre bis Ende 2021 angelegt.

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Heidelberg

 

Lebensqualität bei Lungenkrebs

An der Thoraxklinik in Heidelberg entwickelt ein interprofessionelles Team so genannte Entscheidungshilfen. Speziell geschulte Ärztinnen, Ärzte und Pflegefachkräfte unterstützen damit Patientinnen und Patienten, die wegen einer Lungenkrebsdiagnose mit begrenzter Lebenserwartung wichtige Entscheidungen treffen müssen.

Oft wird Lungenkrebs erst diagno­stiziert, wenn er bereits gestreut hat. Dann ist die existentielle Belastung für die Betroffenen und ihre Angehörigen sehr hoch. Ihnen stellen sich viele, meist drängende medizinische und psychosoziale Fragen. Um für genau diese Lebensphase möglichst passende Antworten und Lösungen zu finden, entwickelt die Thoraxklinik standardisierte Entscheidungshilfen. Zum Team um Michael Thomas, den Chefarzt der Abteilung Innere Medizin-Onkologie, gehören Nicole Deis, Corinna Jung, Laura Unsöld und Matthias Villalobos.

Mit Fördermitteln in Höhe von 197.371 Euro für zwei Jahre beginnen die Arbeiten im Herbst 2019. Die Ergebnisse können bundesweit genutzt werden.

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Erlangen

Nebenwirkungen online dokumentieren und zugänglich machen

An der Hautklinik des Universitätsklinikums Erlangen existiert ein Register, das Nebenwirkungen von Immuntherapien dokumentiert. Ab Sommer 2019 wurde es mit Stiftungsmitteln in Höhe von zunächst 100.000 Euro bundesweit ausgebaut und online zugänglich gemacht. Nach erfolgreicher Pilotphase hat die Stiftung im Herbst 2020 die Weiterförderung in gleicher Höhe und für ein weiteres Jahr bis Mitte 2021 zugesagt (siehe unter „München“).

Das Register und seine systematische Auswertung helfen dabei, Krankheitsverläufe besser zu verstehen. Immuntherapien können angepasst und sicherer werden, wodurch sich wiederum die Lebensqualität der Betroffenen verbessern kann.

Federführend ist die Leiterin der Dermato-Onkologie Lucie Heinzerling, die das Register gemeinsam mit der Berliner Charité betreut.

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