Mittelverwendung

Geförderte Projekte und Maßnahmen

Hier stellen wir Ihnen in einer Übersicht vor, wie wir die Mittel der Stiftung einsetzen.

Heidelberg

Lebensqualität bei Lungenkrebs

An der Thoraxklinik in Heidelberg entwickelt ein interprofessionelles Team so genannte Entscheidungshilfen. Speziell geschulte Ärztinnen, Ärzte und Pflegefachkräfte unterstützen damit Patientinnen und Patienten, die wegen einer Lungenkrebsdiagnose mit begrenzter Lebenserwartung wichtige Entscheidungen treffen müssen.

Oft wird Lungenkrebs erst diagno­stiziert, wenn er bereits gestreut hat. Dann ist die existentielle Belastung für die Betroffenen und ihre Angehörigen sehr hoch. Ihnen stellen sich viele, meist drängende medizinische und psychosoziale Fragen. Um für genau diese Lebensphase möglichst passende Antworten und Lösungen zu finden, entwickelt die Thoraxklinik standardisierte Entscheidungshilfen. Zum Team um Michael Thomas, den Chefarzt der Abteilung Innere Medizin-Onkologie, gehören Nicole Deis, Corinna Jung, Laura Unsöld und Matthias Villalobos.

Mit Fördermitteln in Höhe von 197.371 Euro für zwei Jahre beginnen die Arbeiten im Herbst 2019. Die Ergebnisse können bundesweit genutzt werden.

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Erlangen

Nebenwirkungen online dokumentieren und zugänglich machen

An der Hautklinik des Universitätsklinikums Erlangen existiert ein Register, das Nebenwirkungen von Immuntherapien dokumentiert. Es soll ab Sommer 2019 mit Stiftungsmitteln in Höhe von zunächst 100.000 Euro bundesweit ausgebaut und online zugänglich werden.

Das Register und seine systematische Auswertung helfen dabei, Krankheitsverläufe besser zu verstehen. Immuntherapien können angepasst und sicherer werden, wodurch sich wiederum die Lebensqualität der Betroffenen verbessern kann.

Federführend ist die Leiterin der Dermato-Onkologie Lucie Heinzerling, die das Register gemeinsam mit der Berliner Charité betreut.

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